28 Nov

Ausstellung zu 200 Jahre rheinische und westfälische Kreise

Am Don­ners­tag, den 1. Dezem­ber 2016 eröff­net Land­rat Hans-Jür­gen Petrausch­ke um 19.00 Uhr im Licht­hof des Kreis­hau­ses Neuss (Ober­stra­ße 91, 41460 Neuss) eine Aus­stel­lung über 200 Jah­re rhei­ni­sche und west­fä­li­sche Krei­se.

Alle inter­es­sier­ten Bür­ger sind zu die­ser Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den. Die Aus­stel­lung mit dem Titel „Von der preu­ßi­schen Obrig­keit zur bür­ger­li­chen Selbst­ver­wal­tung“ ist dana­ch bis zum 30. Dezem­ber im Kreis­haus zu sehen. Anlass ist die 200. Wie­der­kehr der Ein­rich­tung von Krei­sen im hie­si­gen Raum.

Die Wan­der­aus­stel­lung wur­de vom Arbeits­kreis der nord­rhein-west­fä­li­schen Kreis­ar­chi­ve beim Land­kreis­tag Nord­rhein-West­fa­len erar­bei­tet und durch das Archiv im Rhein-Kreis mit kon­kre­ten Bezü­gen zum Kreis­ge­biet ergänzt. Dabei wird deut­li­ch, dass auch der Rhein-Kreis Neuss häu­fi­ge und grund­le­gen­de Wand­lungs­pro­zes­se durch­lau­fen hat. Im Jahr 1816 wur­de er gegrün­det als ein mit über­schau­ba­ren Res­sour­cen und Kom­pe­ten­zen aus­ge­stat­te­tes Instru­ment preu­ßi­scher Obrig­keit. Bis heu­te hat er sich zu einer leis­tungs­star­ken und ser­vice­ori­en­tier­ten Selbst­ver­wal­tungs­kör­per­schaft ent­wi­ckelt, die eigen­ver­ant­wort­li­ch die ihr zuge­wie­se­nen staat­li­chen und kom­mu­na­len Auf­ga­ben wahr­nimmt.

Beglei­tend zur Aus­stel­lung ist ein Sam­mel­band mit zahl­rei­chen Bil­dern erschie­nen, der das The­ma ver­tieft. Die Aus­stel­lung ist mon­tags bis don­ners­tags von 8 bis 18 Uhr sowie frei­tags von 8 bis 15 Uhr geöff­net.

Bür­ger, die an der Eröff­nung teil­neh­men wol­len, mel­den sich beim Archiv im Rhein-Kreis Neuss an unter Tele­fon 02133 530210 oder per E-Mail unter kreisarchiv@rhein-kreis-neuss.de.

ACHTUNG!

Der Kreis­hei­mat­bund Neuss bie­tet am Mitt­wo­ch, den 7. Dezem­ber 2016 von 16.30 bis 18.00 einen geführ­ten Besu­ch durch die Aus­stel­lung. Die Füh­rung über­nimmt Dr. Ste­phen Schrö­der, der Lei­ter des Archivs im Rhein-Kreis Neuss.

Für Mit­glie­der des Kreis­hei­mat­bun­des ist die­se Ver­an­stal­tung kos­ten­frei, aller­dings wird um eine ver­bind­li­che Anmel­dung bis zum 5. Dezem­ber per Mail, Tele­fon 02133 530210 oder Fax 02133 5302291 gebe­ten.

15 Nov

Jahrbuch 2017 des Kreisheimatbundes

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Die Aus­ga­be 2017 des vom Kreis­hei­mat­bund Neuss her­aus­ge­ge­be­nen Jahr­bu­ches ist seit eini­gen Tagen erhält­li­ch.

Auf den Leser war­ten 21 illus­trier­te Bei­trä­ge auf 300 Sei­ten. Einen the­ma­ti­schen Schwer­punkt bil­det mit drei Bei­trä­gen der 200. Jah­res­tag der Grün­dung der Krei­se Gre­ven­broich und Neuß als Vor­gän­ger des heu­ti­gen Rhein-Krei­ses durch die Preu­ßen im Jahr 1816. Dar­über hin­aus fin­den sich in dem neu­en Jahr­buch Bei­trä­ge unter ande­rem zu den The­men Eisen­bahn­ge­schich­te, Sol­da­ten­schick­sa­le im Ers­ten Welt­krieg, Musik und Sport.

Wie bei den frü­he­ren Aus­ga­ben gehö­ren zudem eine Biblio­gra­phie der neu erschie­ne­nen Lite­ra­tur sowie eine Kreis­chro­nik zum „Jahr­buch 2017“. Hier das voll­stän­di­ge Inhalts­ver­zeich­nis.

Her­aus­ge­ber ist wie gesagt der Kreis­hei­mat­bund Neuss e.V., die Schrift­lei­tung liegt beim Archiv im Rhein-Kreis Neuss, des­sen Mit­ar­bei­ter auch für die­sen Band wie­der Bei­trä­ge ver­fasst haben.

Der regu­lä­re Ver­kaufs­preis für das Jahr­buch beträgt unver­än­dert € 12,-. Für die Mit­glie­der des Kreis­hei­mat­bun­des (wie unse­ren Ver­ein) gilt aller­dings ein Vor­zugs­preis von € 9,- und wir geben die­sen Preis­vor­teil wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren selbst­ver­ständ­li­ch an unse­re eige­nen Mit­glie­der und Inter­es­sen­ten wei­ter.

Soll­ten Sie Inter­es­se an einer Aus­ga­be haben (macht sich auch gut als klei­nes Weih­nachts­prä­sent), bit­ten wir um eine kur­ze Nach­richt.

20 Sep

Auf den Spuren 2016

 

Ein Bild von Schloß Weve­ling­ho­ven auf Schloß Hohen­lim­burg“ — The­ma für die Excur­si­on 2016 mit dem Ver­ein His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven e.V.

Wegen mög­li­cher und von Pro­fis natür­li­ch ein­ge­plan­ter Behin­de­run­gen auf den Auto­bah­nen im Rechts­rhei­ni­schen geht es am 3. Sep­tem­ber schon um 9:00 Uhr am Markt­platz in Weve­ling­ho­ven los.

Wie immer ver­kürzt Theo Hoer die Fahrt durch sei­ne Berich­te über Wich­ti­ges bezie­hungs­wei­se Bemer­kens­wer­tes an der Stre­cke. Schwe­be­bahn mit Erbau­er Eugen Lan­gen, uns als Mit­be­grün­der der Zucker­fa­bri­ken Pfei­fer & Lan­gen bekannt, Fir­men­na­men wie z.B. Bay­er, Vor­werk und Ibach ste­hen für Wup­per­tal.

Den Stadt­na­men gibt es nach einer Neu­glie­de­rung aus den Groß­städ­ten Bar­men und Elber­feld und wei­te­ren Städ­ten erst seit 1930 durch Bür­ger­ent­scheid.

Tex­til­fa­bri­kan­ten­sohn Fried­rich Engels enga­giert sich in der Armen­für­sor­ge des „Elber­fel­der Sys­tem“ und der TÜV Rhein­land ent­wi­ckelt sich aus dem hier 1872 gegrün­de­ten „Dampf­kes­sel­über­wa­chungs­ver­ein“.

Die säch­si­sche Sigi­burg, heu­te Hohen­sy­burg, wird schon von Trup­pen Karl des Gro­ßen ein­ge­nom­men und grüßt hoch oben für das schnell erreich­te Hagen.

Klin­gen­schmie­de und Ham­mer­wer­ke und dann Schwer­in­dus­trie bei Klöck­ner in der Has­per Hüt­te, Stahl­wer­ke Süd­west­fa­len AG, Brandt’s Zwie­back und Vil­losa-Süßig­kei­ten sind hier über­wie­gend Ver­gan­gen­heit. Noch hat die Kalt­wal­z­in­dus­trie im 1975 ein­ge­mein­de­ten Hohen­lim­burg Stel­len­wert.

Beson­ders fällt hier am Ein­gang zu Sau­er­land und Süd­west­fa­len das Schloß Hohen­lim­burg ins Auge.

Eine gelun­ge­ne Füh­rung mit Herrn Scholz durch die­ses wahr­haft authen­ti­sche Denk­mal ver­gan­ge­ner Zei­ten mit Zukunfts­per­spek­ti­ve ist der Höhe­punkt des son­ni­gen Tages. Zwar sind Tei­le des Schlos­ses im Umbau, aber Herr Scholz hat für alle Räu­me einen Schlüs­sel.

Wir müs­sen schau­en und das Gese­he­ne irgen­wie spei­chern, Foto­gra­fie­ren ist, dafür haben wir Ver­ständ­nis, vor allem in den Umbau-und Reno­vie­rungs­be­rei­chen nicht erwünscht.

Aber das mit Span­nung erwar­te­te Gemäl­de von Schloß Weve­ling­ho­ven dür­fen wir auch elek­tro­ni­sch spei­chern. Die Über­ra­schung war groß und mün­de­te teil­wei­se in Ungläu­big­keit.

Das groß­for­ma­ti­ge Bild befin­det sich im Kon­text mit Bil­dern von Schloß Hohen­lim­burg und Rhe­da offen­sicht­li­ch vom sel­ben Maler.

Die Gra­fen, heu­te Fürs­ten von Bent­heim-Teck­len­burg waren bekannt­li­ch auch die Her­ren von Weve­ling­ho­ven, besit­zen Schloß Hohen­lim­burg noch heu­te. Lan­ge Zeit war es nicht nur stän­di­ger Wohn­sitz son­dern auch Ver­wal­tungs­sitz. Aus die­ser Zeit stam­men ver­mut­li­ch auch die Gemäl­de der Besitz­tü­mer und damit auch des Schlos­ses Weve­lingh­go­ven.

Das Weve­ling­ho­ve­ner Wap­pen im Bent­heim-Teck­len­bur­ger fin­den wir auf einer Sti­cke­rei im Haus und in Stein über einer Türe zum Neu­en Pal­las, in dem übri­gens auch ein­mal Rit­ter von Nes­sel­ro­de wohn­ten.

Spä­ter, beim Besu­ch der von den Gra­fen von Bent­heim-Teck­len­burg begrün­de­ten refor­mier­ten Kir­che unten in der Stadt, begeg­nen wir erneut dem alten Weve­ling­ho­ve­ner Wap­pen.

Viel gehört und gese­hen, viel zum Nach­den­ken und in Zukunft auch Nach­for­schen strengt an, die Ein­kehr im Haus Schle­si­er­land in Hohen­lim­burg bie­tet dazu die erwünsch­te Pau­se. Küche und Ser­vice ver­die­nen unser Kom­pli­ment, wir kön­nen die­ses Restau­rant emp­feh­len.

Weil sie am Heim­weg liegt, machen wir an der monu­men­ta­len Müngs­te­ner Brü­cke Halt und erle­ben noch ein­mal ein wenig Nost­al­gie an einem Kiosk mit Mini­golf­bahn, Zigar­ren, Ziga­ret­ten, Kaf­fee im Becher und als Süßig­keit „Wup­per­schlamm“. Ein Gruß aus frü­he­ren Zei­ten – wer weiß, wie lang noch zu erle­ben.

Punkt 19:00 Uhr, wie geplant, hält Frau Wick­lein den Rei­se­bus wie­der auf dem Markt­platz an.

Mit dem Bild vom Schloß Weve­ling­ho­ven haben wir die Beschäf­ti­gung mit dem ehe­ma­li­gen Sitz des Hau­ses Lie­ven­dahl erst begon­nen, wir haben uns erin­nert. Wenn die Erin­ne­rung über­schau­ba­rer ist, wer­den wir das „Schloß im Park an der Erft“ mar­kie­ren.

Theo Hoer

07 Sep

NGZ-Bericht zum Schloss Wevelinghoven

Den heu­te in der Neuss-Gre­ven­broi­cher Zei­tung erschie­ne­nen Arti­kel zum Schloss Weve­ling­ho­ven ver­öf­fent­li­chen wir mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Ver­lags.

Unser aus­führ­li­cher Bericht über die Exkur­si­on folgt in der nächs­ten Woche. 

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Weve­ling­ho­ve­ner Burg auf altem Gemäl­de ent­deckt

Vom Sitz der Her­ren von Weve­ling­ho­ven blie­ben nur Trüm­mer übrig. Ein altes Bild zeigt das Schloss in vol­ler Pracht.

Von Wil­jo Piel

Im Weve­ling­ho­ve­ner Stadt­park lie­gen Mau­er­res­te, die ein­st zum Schloss der Her­ren von Lie­ven­dahl gehör­ten. Dass es sich bei dem um 1800 unter­ge­gan­ge­nen Gemäu­er um einen recht statt­li­chen Bau gehan­delt haben muss, wur­de den Mit­glie­dern des Ver­eins „His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven” jetzt anschau­li­ch vor Augen geführt. Auf Schloss Hohen­lim­burg ent­deck­ten die Hei­mat­freun­de um Alt-Bür­ger­meis­ter Theo Hoer jetzt ein Ölge­mäl­de mit einer alten Ansicht der Gar­ten­stadt — und in deren Zen­trum ist die Burg Weve­ling­ho­ven in ihrer gan­zen Pracht zu sehen.

Das ist eine ech­te Über­ra­schung”, sagt Theo Hoer: „Und ein wert­vol­ler Fund zur geschicht­li­chen Doku­men­ta­ti­on unse­res Ortes.” Der Zusam­men­hang zwi­schen Weve­ling­ho­ven und Hohen­lim­burg ist his­to­ri­sch belegt: Anna von Weve­ling­ho­ven und Lie­ven­dahl brach­te ihr Erbe mit in die Ehe, die sie 1439 mit Hein­rich von Geh­men schloss. Von die­ser Ver­bin­dung aus ging Weve­ling­ho­ven durch Hei­rat, Ver­kauf und Schen­kung zunächst an Teck­len­burg und spä­ter an Bent­heim. Die Gra­fen von Bent­heim-Teck­len­burg kamen 1592 in den Besitz der Graf­schaft Lim­burg, und ab 1681 resi­dier­ten sie auf Schloss Hohen­lim­burg. „Zur Doku­men­ta­ti­on lie­ßen sie ihre Lie­gen­schaf­ten malen — und somit besit­zen sie noch heu­te auf Hohen­lim­burg auch ein Bild ihres Besit­zes als Her­ren von Weve­ling­ho­ven”, schil­dert Theo Hoer.

Von dem Ölge­mäl­de hat­te der ehe­ma­li­ge Bür­ger­meis­ter von einem Freund erfah­ren, der es zufäl­lig ent­deckt hat­te. Um sich das Werk ein­mal aus der Nähe anzu­se­hen, unter­nahm der Ver­ein „His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven” sei­ne Jah­res-Exkur­si­on nach Hohen­lim­burg. „Als nächs­tes wird die Inter­pre­ta­ti­on des Bil­des fol­gen”, sagt Hoer: „Wir wol­len es unter ande­rem auch mit his­to­ri­schen Ansich­ten ande­rer Besitz­tü­mer der Gra­fen ver­glei­chen.”

Gemein­sam mit den Bür­ger­schüt­zen möch­te der Ver­ein zudem die Hei­mat­ge­schich­te im Ort erleb­bar machen. An his­to­ri­schen Stät­ten wie der Mot­te am Klosterweg sol­len Hin­weis­ta­feln ange­bracht wer­den, die mit Hil­fe von QR-Codes auch wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen bie­ten sol­len. Auch die alten Mau­ern im Stadt­park wer­den mit einer sol­chen Tafel aus­ge­rüs­tet. „Ein Schlos­s­um­feld, das als ‚Stadt­park’ bezeich­net wer­den kann, soll­te nach Mei­nung der Weve­ling­ho­ve­ner spä­tes­tens dann wie­der erleb­bar sein”, sagt Theo Hoer.

Quel­le: Neuss-Gre­ven­broi­cher Zei­tung am 7. Sep­tem­ber 2016 (Online-Ver­si­on)
Bild: Theo Hoer

27 Jul

Einladung zur Exkursion am 3. September 2016

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,

das Gemäl­de von Schloß Weve­ling­ho­ven ist für unse­ren Besu­ch auf Schloß Hohen­lim­burg bei Hagen bereit­ge­stellt. Wie es dort hin­kommt, erfah­ren wir in einer Füh­rung mit Herrn Scholz. Wir dür­fen es natür­li­ch foto­gra­fie­ren und viel­leicht auch ein „Sel­fie“ machen.

Die­ses Weve­ling­ho­ve­ner Schloß, vor­mals Lie­ven­dahl in der Erft­schlin­ge im heu­ti­gen Stadt­park am Hem­mer­de­ner Weg, wol­len wir gemäß unse­rem Pro­gramm nach der Mot­te in die­sem Jahr in Zusam­men­ar­beit mit dem Bür­ger­schüt­zen­ver­ein dem­nächst gestal­te­ri­sch mar­kie­ren, 2017 ist dafür in Pla­nung.

Das Wap­pen der Her­ren von Weve­ling­ho­ven im Wap­pen der Gra­fen von Bent­heim fin­den wir eben­falls in der Stadt Hohen­lim­burg, näm­li­ch in der Refor­mier­ten Kir­che. Im Vor­feld von 2017 und 500 Jah­re Refor­ma­ti­on wer­den wir die­se Kir­che unter Füh­rung des ehe­ma­li­gen Bau­kirch­meis­ters Folk­ert Schu­er­hoff besich­ti­gen kön­nen. Unter dem Patro­nat der Bent­hei­mer Gra­fen erbaut, ist die Kir­che mit ihrer sehens­wer­ten baro­cken Decken­aus­ma­lung eine Beson­der­heit unter refor­mier­ten Kirch­bau­ten.

Die Müngs­te­ner Brü­cke im Ber­gi­schen Land run­det unse­re Exkur­si­on Rich­tung Sau­er­land und West­fa­len ab.

Unser Zeit­plan am Sams­tag, den 3. Sep­tem­ber 2016 ist wie folgt:

09:00 Uhr:  Abfahrt ab Weve­ling­ho­ven Markt­platz – Sei­te Ost­stra­ße
11:00 Uhr: 
Füh­rung Schloss Hohen­lim­burg
_____________mit Herrn Scholz (ca. 90 Minu­ten)
13:00 Uhr:
  West­fä­li­sche Pau­se und Ein­kehr
15:00 Uhr: 
Füh­rung Refor­mier­te Kir­che Hohen­lim­burg
_____________mit Herrn Schu­er­hoff (ca. 30 Minu­ten)
15:45 Uhr:  Rück­rei­se mit Tas­se Kaf­fee an der Müngs­te­ner Brü­cke
19:00 Uhr:  Ankunft Weve­ling­ho­ven Markt­platz

Der Teil­neh­mer­preis für Fahrt, Füh­run­gen, Ein­tritt und Tips beträgt € 29,50 für Mit­glie­der unse­res Ver­eins, Gäs­te zah­len € 32,50.

Die Anmel­dung bezie­hungs­wei­se Bestä­ti­gung für bereits notier­te Teil­neh­mer erfolgt durch Über­wei­sung des ent­spre­chen­den Betra­ges unter Betreff „Hohen­lim­burg“ auf das Ver­eins­kon­to mit der IBAN DE82 3055 0000 0093 1369 01.

Die Rei­se­grup­pe ist auf 24 Teil­neh­mer begrenzt. Bit­te bis zum 19. August über­wei­sen.

Bei Rück­fra­gen errei­chen Sie uns unter 02181–74202 oder per Mail an info@historisches-wevelinghoven.de.

Son­ni­ge Som­mer­ta­ge wünscht Ihnen bis dahin gemein­sam mit dem Vor­stand
Niko­lai Doh­len, Armin Moh­ren und Mag­da Hoer

Ihr Theo Hoer
Vor­sit­zen­der

 

(Bild­nach­weis: Schloß Hohen­lim­burg gGmbH)

03 Mai

Besichtigung der kleinen Basilika in Gohr und Jahreshauptversammlung

 

Unter sach­kun­di­ger Füh­rung von Simon Kol­be­cher besuch­ten wir das Klein­od, die Basi­li­ka St. Odi­lia in Gohr. Die Küs­te­rin Frau Mei­er hat­te für uns Votiv­ga­ben sowie his­to­ri­sche Mess­ge­wän­der und eini­ge sakra­le Gegen­stän­de der Kir­che aus­ge­stellt. Simon Kol­be­cher erzähl­te inter­es­sant zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te der klei­nen Basi­li­ka.

Dana­ch eröff­ne­te Vor­sit­zen­der Theo Hoer die sat­zungs­ge­mä­ße jähr­li­che Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Wein­zim­mer der Erftru­he. Der Bericht des Vor­stan­des lag den Mit­glie­dern mit der Weih­nachts- und Oster­post schon schrift­li­ch vor. An den Besu­ch der Aus­stel­lung „Bös deut­sch-bös evan­ge­li­sch“ in Schloss Rhe­ydt, die Füh­rung zu Baud­ri-Fens­tern und Keh­ren-Gemäl­den mit Simon Kol­be­cher in St. Ste­pha­nus Gre­fra­th wie auch die Exkur­si­on mit Füh­rung in der Zita­del­le und der Stadt Jüli­ch wur­de erin­nert.

Die Kas­se schließt mit einem klei­nen Über­schuß ab, kann Kas­sie­re­rin Mag­da Hoer berich­ten.

Am 3. Sep­tem­ber 2016 steht die Exkur­si­on nach Hohen­lim­burg an, Nähe­res folgt.

In Arbeit ist unter unse­rem Mot­to ERINNERNMARKIERENVERNETZEN die Gestal­tung einer Mar­kie­rung an der Mot­te Weve­ling­ho­ven im Zubend. Wir arbei­ten dies­be­züg­li­ch mit dem St. Mar­ti­nus­stift zusam­men, unser 2. Vor­sit­zen­der Niko­lai Doh­len plant für den Ver­ein.

Ein Teil des Mar­kie­rens und Ver­net­zens fin­det hier auf unse­rer Inter­net­sei­te statt, die von Geschäfts­füh­rer Armin Moh­ren aktu­ell und gekonnt gepflegt wird.

Das Pro­gramm 2017 wird wie­der eine klei­ne­re Akti­on im Früh­jahr in Ver­bin­dung mit der Jah­rens­haupt­ver­samm­lung und die nun schon tra­di­tio­nel­le Exkur­si­on am ers­ten Sams­tag im Sep­tem­ber umfas­sen. Beliebt­heit erfah­ren spon­ta­ne Ange­bo­te aus der nähe­ren Umge­bung, das wird von den Mit­glie­dern wei­ter­hin befür­wor­tet.

Nach der Mot­te im Zubend wird sich der Ver­ein gemein­sam mit dem Bür­ger-Schüt­zen-Ver­ein mit der Mar­kie­rung des in alten Plä­nen „Burg“ genann­ten Schloß Weve­ling­ho­ven vor­mals Lie­ven­dahl und dem davon noch zeu­gen­den Boden­denk­mal im Stadt­park Weve­ling­ho­ven befas­sen.

22 Apr

Klönen bei Kruchens mit Prof. Dr. Barbara Schock-Werner

 

Die Ein­gangs­hal­le im Senio­ren­wohn­stift St. Mar­ti­nus am Klosterweg konn­te gera­de mal alle Besu­cher auf­neh­men. Dr. Bar­ba­ra Scho­ck-Wer­ner, Dom­bau­meis­te­rin a. D., erzähl­te span­nend und fes­selnd über ihre Tätig­keit als Dom­bau­meis­te­rin am Köl­ner Dom.

Eine Über­ra­schung auch für die Dom­bau­meis­te­rin sel­ber, die Anwe­sen­heit Ihres Nach­fol­gers im Amt, Dom­bau­meis­ter Peter Füs­se­nich. Er ist dem Ver­ein His­to­ri­schen Weve­ling­ho­ven e. V. bekannt  durch sei­ne vor­her­ge­hen­de Tätig­keit im Gene­ral­vi­ka­ri­at. Als Archi­tekt und Denk­mal­pfle­ger hat Peter Füs­se­nich sich sozu­sa­gen dienst­li­ch auch mit dem Alten Pas­to­rat von 1650 an der Unter­stra­ße beschäf­tigt.

Dass der Grün­der des  Köl­ner Domes, Kon­rad von Hoch­sta­den, for­mell Pfar­rer in Weve­ling­ho­ven war, run­de­te den regen Infor­ma­ti­ons­aus­tau­sch mit der Dom­bau­meis­te­rin ab.

Wer Klö­nen bei Kru­chens nicht besu­chen konn­te, dem emp­feh­len wir das Buch von Prof. Dr. Bar­ba­ra Scho­ck-Wer­ner „Köln auf den Punkt, mit der Dom­bau­meis­te­rin a. D durch die Stadt”, ISBN 978–3-8321–9793-3.

Eine aus­führ­li­che Lis­te ihrer Ver­öf­fent­li­chun­gen hat Prof. Dr. Scho­ck-Wer­ner auf der eige­nen Web­sei­te bereit­ge­stellt.