29 Jan

Alles vexiert” im Clemens-Sels-Museum

 

Bert Gerresheim - Alles vexiert

Historisches Wevelinghoven e. V. in der Ausstellung und die persönliche Begegnung im La Verna Protokoll

Mehr als 200 Exponate hat Bert Gerresheim selbst für die Ausstellung ausgesucht, die Museumsleiterin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz zu fünf Gruppen zusammengefasst hat. Porträts, Torsi, Monumente, Bilder und Grotesken – "alles vexiert".

Die Ausstellung in der zweiten Etage ist ein Rundgang durch Gerresheims Schaffen. Schon in der Schulzeit lernte er Otto Pankok kennen, aber dennoch: „Priester oder zur Post gehen” – das waren seine beruflichen Möglichkeiten. Priester in einem Orden wäre er gerne geworden – „aber dann kamen die Irren dieser Welt dazwischen”. Die Nähe zum Christentum hat sich sein Leben lang gehalten.

Andere Künstler hatten Einfluss auf ihn und sein Schaffen. Der belgische Maler James Ensor gehört dazu. Über ihn und mit ihm hat der Düsseldorfer zigfach gearbeitet: Die Büste von „James Ensor mit Palettenhut” ist ein Beispiel, ebenso das „Oostender Stundenbuch”, dessen Originalzeichnungen er dem Clemens Sels-Museum geschenkt hat. Ensors Malkunst zog ihn schon in seiner Studienzeit ins Neusser Haus. Gerresheim erinnert sich an Irmgard Feldhaus, die ihn eines Tages ansprach und neugierig fragte, was ein so junger Mann wie er so oft in ihrem Museum machte...

Das war, wenn man so will, der Beginn einer tiefen Freundschaft zu diesem Haus, dem jetzt mit Dr. Uta Husmeier-Schirlitz die vierte Frau vorsteht: „Was einen großen Unterschied zu männlich geführten Museen macht”, sagt Gerresheim, „denn Frauen helfen uns, sehr viel umsichtiger mit allem umzugehen.”

Vexiert und bewegt fuhren wir am 28. Januar zurück nach Hause, werden sicher an unsere hinzugewonnenen Eindrücke gerne und häufig zurückdenken.

Wenige Stunden später dann die persönliche Begegnung mit Bert Gerresheim. Moderierend begleitet von Frau Husmeier-Schirlitz erzählt der Künstler im Gartensaal des Museums über seine 66 Vexierbilder zu Franz von Assisi. Eine spannende Stunde mit einem Visionär.

Gespannt sind wir auf seine aktuelle Schöpfung „Mutter Ey”. Das Denkmal wird bald im neuen Andreas-Quartier in Düsseldorf zu sehen sein.

16 Jan

Klönen bei Kruchens

„Bös teutsch, bös evangelisch”. Nach dem Besuch unseres Vereins der gleichnamigen Ausstellung in Schloss Rheydt im März vergangenen Jahres konnte Helmut Coenen Herrn Dr. Karlheinz Wiegmann, Direktor des Museums Schloss Rheydt, in der Kapelle des St. Martinusstiftes begrüßen.

Der sehr interessante, umfangreiche Blick zurück in die Zeit der Reformation und die damit verbundenen Änderungen lockte viele Gäste. Die Reihe Klönen bei Kruchens soll als informative Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Themen fortgesetzt werden.

05 Jan

Bert Gerresheim – Alles Vexiert

CSM_Gerresheim

Zum 80. Geburtstag widmet das Clemens-Sels-Museum Neuss dem international renommierten Künstler Bert Gerresheim eine Ausstellung bis zum 7. Februar 2016. Eine Übersicht über das Leben und Werk von Bert Gerresheim findet sich in der Wikipedia.

Wir haben für den Verein Historisches Wevelinghoven für

Donnerstag, den 28. Januar 2016 um 18:30 Uhr

eine Führung durch die Ausstellung angefragt. Der Eintrittspreis für eine Gruppe ab zehn Personen beträgt € 3,50 und erhöht sich bei einer Führung auf € 5,00 – beide Preise verstehen sich pro Person. Eigene Anreise, Fahrgemeinschaften sind möglich.

Bei Interesse teilen Sie uns bitte noch in dieser Woche mit, ob Sie am 28. Januar dabei sind.

05 Jan

Klönen bei Kruchens am 12. Januar 2016

Kloenen_Kruchen

Ergänzend zu unserem Besuch der Ausstellung „Bös teutsch, bös evangelisch“ 2015 in Schloss Rheydt lädt auch der Verein Historisches Wevelinghoven e.V. zu einer Veranstaltung mit dem Kurator der Ausstellung Dr. Karlheinz Wiegmann unter Moderation von Birgit Wilms ein.

Interessenten merken sich bitte Dienstag, den 12. Januar 2016 und den Beginn um 19.00 Uhr vor. Der Eintritt ist frei.