11 Dez

Weihnachtsgruss und Termine 2017

Lie­be Mit­glie­der und Freun­de unse­res Ver­eins,

für den Ter­min­ka­len­der 2017 hier schon heu­te die vor­be­rei­te­ten Ter­mi­ne:

Über die Flu­ren” am Mitt­wo­ch, den 29. März 2017
Cas­trum Nova­esi­um — Das Neus­ser Legi­ons­la­ger in der zwei­ten Stein­bau­pha­se 80 bis 103 n.Chr.

Das von der XVI. und VI. römi­schen Legi­on an der Erft­mün­dung errich­te­te Lager mit einer Aus­deh­nung von 600 mal 450  Metern ent­spre­chend einer Flä­che von 27 Hekt­ar beher­berg­te zeit­wei­se mit allen Hilfs­trup­pen bis zu 10.000 Mann.

Heinz Bir­ken­heu­er aus Weve­ling­ho­ven hat es mit Lothar Kirch­mey­er auf der Grund­la­ge der von Con­stan­tin Coe­n­en 1877 ent­deck­ten Anzei­chen und der von 1886 bis 1900 unter sei­ner Lei­tung aus­ge­führ­ten Gra­bun­gen maß­stab­ge­recht rekon­stru­iert.

Heinz Bir­ken­heu­er ent­führt uns am 29. März über sei­ne Model­le in die Zeit vor nahe­zu 2000 Jah­ren. Das war und ist ganz nah bei uns, und die Römer­stras­se in Weve­ling­ho­ven weist uns auf kur­zem Weg zur Erft­mün­dung und zum heu­ti­gen Grim­ling­hau­sen.

17:15 Uhr Bus­ab­fahrt Markt­platz Sei­te Ost­stra­ße
18:00 Uhr Neuss-Hum­boldt­stras­se 2, Tagungs­ho­tel der Deut­schen Tele­kom

Um 20:00 Uhr sind wir zurück in Weve­ling­ho­ven zur

Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2017.

Die Ein­la­dung und Tages­ord­nung fol­gen.

Auf den Spu­ren” am Sams­tag, den 07. Okto­ber 2017

Josef Bal­zer, Maria, geb.Behrens, geb. 13.11.1899 in Weve­ling­ho­ven” – eine Kar­tei­kar­te, ein Schick­sal begeg­net uns in der Gedenk­stät­te in der ehe­ma­li­gen Abtei Brau­wei­ler.

Auch das kann „auf den Spu­ren” bedeu­ten.

Die 1024 gegrün­de­te Bene­dik­ti­ner­abei Brau­wei­ler hat­te eine bedeut­sa­me Stel­lung in unse­rer Regi­on und im Reich. Schon im 19. Jahr­hun­dert nach Auf­lö­sung der Abtei Dis­zi­pli­nie­rungs­an­stalt für Bett­ler, Land­strei­cher, Pro­sti­tu­ier­te, ent­mün­dig­te Alko­ho­li­ker, wird hier in natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Zeit ein frü­hes „Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger” ein­ge­rich­tet und wer­den im Sep­tem­ber 1944 zahl­rei­che Anstalts­in­sas­sen in Ver­nich­tungs­la­ger über­stellt.

Kon­rad Ade­nau­er ist hier mit sei­ner Frau Gus­sie im Herbst 1944 Häft­ling der Gesta­po.

Mit Stu­di­en­di­rek­tor i.R. Josef Wiß­kir­chen, ehe­mals Leh­rer am Eras­mus-Gym­na­si­um in Gre­ven­broich, haben wir eine Füh­rung um

12:00 Uhr in der Abtei­kir­che St. Niko­laus und im Abtei­ge­bäu­de, und um
13:45 Uhr eine Füh­rung durch die Gedenk­stät­te.
15:00 Uhr Zeit für Kaf­fee und Kuchen und Gesprä­che
17:00 Uhr Ankunft Weve­ling­ho­ven

Für Über die Flu­ren (Cas­trum Nova­esi­um — Das Neus­ser Legi­ons­la­ger) und Auf den Spu­ren (Josef Bal­zer, Maria, geb.Behrens, geb. 13.11.1899 in Weve­ling­ho­ven) jetzt schon mel­den unter 02181 74202 Theo und Mag­da Hoer oder info@historisches-wevelinghoven.de.

Bit­te beach­ten Sie: die Teil­neh­mer­zahl ist auf maxi­mal 24 Per­so­nen begrenzt!

Wir wün­schen Ihnen, lie­be Mit­glie­der und ihren Fami­li­en, eine besinn­li­che Advents­zeit, ein geseg­ne­tes Weih­nachts­fest und ein gutes Jahr 2017.

Herz­li­ch grüßt Ihr Vor­stand

Theo Hoer, Vor­sit­zen­der
Niko­lai Doh­len, 2. Vor­sit­zen­der
Armin Moh­ren, Geschäfts­füh­rer
Mag­da Hoer, Kas­sie­re­rin

11 Dez

Historisches Wevelinghoven e.V. 2016 im Rückblick

ERINNERN-MARKIEREN-VERNETZEN

bleibt auch in der Rück­schau auf das zu Ende gehen­de Jahr Impuls unse­rer Akti­vi­tä­ten. Die ohne Zwei­fel bedeut­sams­te Nach­richt erreich­te uns mit Pas­to­rat 09. Die Ret­tung des zuse­hends ver­fal­len­den Alten Pas­to­ra­tes, 2005 am Oster­feu­er noch ein Traum, ist nun Rea­li­tät.

Die aktu­el­le Aus­ga­be der Schrif­ten­rei­he PASTORAT, die wir seit Beginn beglei­ten und unter­stüt­zen, teilt uns in Text und Bild mit: Der Erhalt des Alten Pas­to­rats ist gesi­chert, es wird Bestand­teil des neu­en Pfarr­zen­trums der Katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Mar­ti­nus.

Der Traum am Oster­feu­er 2005 hat sei­ner­zeit umge­hend zur Grün­dung des Ver­eins His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven e.V. geführt. Mit sei­nen Akti­vi­tä­ten das Augen­merk der Öffent­lich­keit und dann auch der Ent­schei­der auf den his­to­ri­schen Schatz an der Erft in Weve­ling­ho­ven gelenkt zu haben, darf der Ver­ein His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven in aller Beschei­den­heit für sich in Anspruch neh­men.

Als „Geschenk der Geschich­te” bezeich­net Dipl.-Ing. Archi­tekt Klaus Kne­vels in sei­nem Bei­trag „Erzwun­ge­ne Öku­me­ne” in Pas­to­rat 09 respekt­voll und begeis­tert das alte Haus und begrüßt die Ent­schei­dung der Kir­chen­ge­mein­de, „die­ses Haus …, als Teil des neu­en Pfarr­zen­trums zu erhal­ten und zu revi­ta­li­sie­ren”.

Dem schlie­ßen wir uns ohne Ein­schrän­kung an. Wir freu­en uns mit der Katho­li­schen Pfarr­ge­mein­de St. Mar­ti­nus und für Weve­ling­ho­ven, wenn hier an der Unter­stras­se eine wei­te­re für alle offe­ne Ein­rich­tung ent­steht, wie wir sie mit dem Pas­tor-Deh­nert-Haus der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de am Hem­mer­de­ner Weg nun seit Jah­ren ken­nen.

 

ERINNERN vor 4 Jah­ren

1653 - die­se Jah­res­zahl fin­det man auf dem Schluss­stein in einem gut erhal­te­nen Kamin­sims im Alten Pas­to­rat in Weve­ling­ho­ven. Das erstaun­li­ch gro­ße Gebäu­de, bereits seit über 150 Jah­re nicht mehr als Pas­to­rat genutzt, ist erst in den letz­ten Jah­ren wie­der in das Blick­feld gekom­men. Jahr­zehn­te­lang ohne beson­de­re Nut­zung, ver­steckt hin­ter einer gro­ßen Mau­er an der Unter­stra­ße, war der bau­li­che Ver­fall fast Pro­gramm.

Dies zu ver­hin­dern war die Absicht von jun­gen Leu­ten, die in einer Oster­nacht am Feu­er im Pfarr­gar­ten den Plan schmie­de­ten, zu die­sem Zweck einen Ver­ein zu grün­den. Das wur­de 2005 mit der Grün­dung des Ver­eins His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven e.V. in die Tat umge­setzt.

Mit der Teil­nah­me an Tagen des Offe­nen Denk­mals, Stän­den auf dem Mai­markt, Vor­trä­gen und Ver­öf­fent­li­chun­gen konn­te als ers­tes Teil­ziel die Auf­merk­sam­keit zunächst der Weve­ling­ho­ve­ner erzeugt wer­den.

Heu­te zeich­net sich mit der geplan­ten Errich­tung eines neu­en Pfarr­zen­trums der Kir­chen­ge­mein­de St. Mar­ti­nus in Weve­ling­ho­ven bereits eine Nut­zungs­mög­lich­keit ab, die die ent­ste­hen­den Kos­ten ver­tret­bar erschei­nen lässt. Ers­te kon­kre­te bau­li­che Siche­rungs­maß­nah­men im Bereich der Fun­da­men­te, der tra­gen­den Wän­de und des Dach­stuhls wur­den nach umfang­rei­chen Unter­su­chun­gen durch­ge­führt.

Das Haus ist wie­der begeh­bar und am Tag des Offe­nen Denk­mals im Sep­tem­ber 2012 konn­te Archi­tekt Klaus Kne­vels eine gro­ße und sehr inter­es­sier­te Besu­cher­grup­pe durch alle Räu­me bis auf den Dach­stuhl füh­ren. Das ist ein gro­ßer Schritt nach vor­ne.

Noch im Som­mer 2011 schloss Ver­eins­vor­sit­zen­der Bür­ger­meis­ter a. D. Theo Hoer Über­le­gun­gen zur Jah­res­zahl 1653 und zur Fra­ge, wer denn nun eigent­li­ch das Alte Pas­to­rat errich­tet hat mit der Fest­stel­lung:

Eine gemein­sa­me Bau­maß­nah­me (Pro­tes­tan­ten und Catho­li­ken) wäh­rend Zei­ten simul­ta­ner Nut­zung darf in rela­tiv gesi­cher­ter Kennt­nis der Bezie­hun­gen der Kon­fes­sio­nen zur dama­li­gen Zeit als unmög­li­ch ange­nom­men wer­den. Die Kern­auf­ga­be ist jedoch nicht, den oder die Erbau­er zu fin­den, son­der das vor mehr als 350 Jah­ren errich­te­te Bau­denk­mal zu sichern und vor dem Unter­gang zu bewah­ren.“

Die aktu­el­le Ent­wick­lung ist ein Glücks­fall, viel­leicht sogar mehr als das und ist für Weve­ling­ho­ven auch ein öku­me­ni­scher Auf­trag.

 

MARKIEREN Wie ist das Schloß ver­schwun­den?

Ein über­wach­se­ner und baum­be­stan­de­ner unre­gel­mä­ßi­ger Hügel auf der heu­ti­gen Insel im Stadt­park zu Weve­ling­ho­ven ist ganz unauf­ge­regt und schlicht mit der Bezeich­nung „Wüs­tung” als Boden­denk­mal in die Denk­mal­lis­te der Stadt Gre­ven­broich ein­ge­tra­gen. Dafür, daß wir hier kei­ne natür­li­che Erhe­bung vor uns haben, lie­gen uns etli­che Doku­men­te aus der Geschich­te vor.

Die ganz gro­ße Über­ra­schung jedoch ist das Gemäl­de „Schloß Weve­ling­ho­ven”, wel­ches wir auf den Spu­ren am 3. Sep­tem­ber auf Schloß Hohen­lim­burg ent­deck­ten. Der eine oder ande­re Mit­rei­sen­de woll­te kaum glau­ben, daß sol­ch ein offen­sicht­li­ch recht ansehn­li­ches und umfang­rei­ches Gebäu­de hier in Weve­ling­ho­ven gestan­den haben soll und ers­te Inter­pre­ta­ti­ons­ver­su­che mach­ten die Run­de.

Nun ist es so, daß auf Schloß Hohen­lim­burg neben dem Gemäl­de von Schloß Weve­ling­ho­ven auch Gemäl­de von ande­ren Schlös­sern der Gra­fen von Bent­heim zu sehen sind und die­se his­to­ri­schen Anla­gen wie Schloß Rhe­da oder Hohen­lim­burg fast 1 zu 1 noch exis­tie­ren. Ein Ver­gleich zwi­schen Gemäl­den und Wirk­lich­keit gibt kei­ne Hin­wei­se auf Über­trei­bun­gen oder beson­de­re Über­hö­hun­gen oder dar­stel­le­ri­sche Tricks. War­um soll­te der Maler oder die Werk­statt da bei Weve­ling­ho­ven eine Aus­nah­me gemacht haben? Auch die uns bekann­ten Grund­ris­se aus frü­he­ren Zei­ten las­sen durch­aus den Schluß auf eine bemer­kens­wer­te Anla­ge zu.

Schloß Weve­ling­ho­ven” dürf­te als Bezeich­nung erst zur Zeit der Regent­schaft der Gra­fen von Bent­heim für das vor­her als „Lie­ven­dahl” bekann­te Anwe­sen auf­ge­kom­men sein. Wir wol­len doch ein wenig mehr wis­sen und mei­nen, das ver­schwun­de­ne Schloß und sei­ne Geschich­te sind es wert, näher unter­sucht zu wer­den.

1670 bis 1685 tra­fen sich hier die Mit­glie­der der Refor­mier­ten Gemein­de Weve­ling­ho­ven zu ihren Got­tes­diens­ten und Ver­samm­lun­gen. Der bau­li­ch schlech­te Zustand wird übri­gens damals nach­drück­li­ch erwähnt mit der Bit­te um Abhil­fe an die Her­ren von Weve­ling­ho­ven, die Gra­fen von Bent­heim.

In fran­zö­si­scher Spra­che abge­fasst ist am 19. Dezem­ber 1808 der Ver­kauf der „Burg” Weve­ling­ho­ven sei­tens des Gra­fen Emil-Fried­rich von Bent­heim-Teck­len­burg an Ger­hard Koch, Kauf­händ­ler zu Weve­ling­ho­ven. War­um die­ser oder sei­ne Nach­fol­ger die Gebäu­de west­li­ch der Erft im Lau­fe der Zeit auf­ga­ben und ver­fal­len lie­ßen, ist nicht mehr in den Bent­hei­mer Archi­ven nach­zu­le­sen, dazu wer­den wir ande­re Quel­len suchen müs­sen.

Unser Weg führt nun zum Rhein-Kreis Neuss Archiv mit den ent­spre­chen­den Fra­ge­stel­lun­gen. Ein ers­ter Ter­min dazu ist noch im Dezem­ber ver­ab­re­det.

Im Find­buch zu den For­schun­gen zur Geschich­te unse­rer Regi­on in West­fä­li­schen Adels­ar­chi­ven begeg­nen uns etli­che Hin­wei­se auf Burg/Schloß Lie­ven­dahl, spä­ter Weve­ling­ho­ven. Ein Inven­tar­ver­zeich­nis, Rech­nun­gen zu Bau­ar­bei­ten, Beauf­tra­gung eines Bau­meis­ters Pas­qua­li­ni, Pacht-und Kauf­ver­trä­ge und noch vie­les mehr müs­sen zuge­ord­net und inter­pre­tiert wer­den.

Sicher Infor­ma­tio­nen genug, fach­män­ni­schen Rat und Beglei­tung zu unse­ren Bemü­hun­gen ein­zu­ho­len.

 

VERNETZEN im St.-Martinus-Stift

Unse­ren Arbeits­im­puls „Ver­net­zen” konn­ten wir in die­sem Jahr im St. Mar­ti­nus­stift umset­zen. Die ers­te Ver­an­stal­tung der 2016 fol­gen­den Rei­he „Klö­nen bei Kru­chens” haben wir als Ver­ein 2015 im Rah­men eines Tages der offe­nen Tür im St. Mar­ti­nus­stift durch­ge­führt. Die Kapel­le war Ver­an­stal­tungs­ort. Schon damals tauch­te der Gedan­ke auf, sol­che Ver­an­stal­tun­gen den Bewoh­nern im Stift über das Haus­netz auf den Bild­schir­men zugäng­li­ch zu machen…

Die­sen Plan berich­te­ten wir in der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Früh­jahr 2016 den Mit­glie­dern. Nach Prü­fung der tech­ni­schen Mach­bar­keit und der zu erwar­ten­den Kos­ten konn­te die Finan­zie­rung mit Hil­fe einer Zuwen­dung der Spar­kas­se Neuss aus PS-Zwecker­trag und einer wei­te­ren auf das Ziel bezo­ge­nen Spen­de sicher­ge­stellt und der Auf­trag erteilt wer­den.

Die tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen für Auf­nah­men bezie­hungs­wei­se Über­tra­gun­gen aus dem Bereich der Kapel­le sind geschaf­fen und im Novem­ber in Betrieb gegan­gen. In einem nächs­ten Schritt kann die Ein­be­zie­hung des Ein­gangs­be­rei­ches ange­gan­gen wer­den, um auch die­sen mit dem Haus zu ver­net­zen.

Die Ver­an­stal­tun­gen „Klö­nen bei Kru­chens” im Jahr 2016 hat­ten guten Zulauf. Aus unse­rem Austel­lungs­be­su­ch „bös teut­sch-bös evan­ge­li­sch” ging am 12. Janu­ar ein Abend mit dem Direk­tor des Muse­ums Schloß Rhe­ydt, Dr. Karl Heinz Wieg­mann her­vor und die ehe­ma­li­ge Köl­ner Dom­bau­meis­te­rin Dr. Bar­ba­ra Scho­ck-Wer­ner ent­führ­te am 19. April in ihre Welt und Sicht der­sel­ben.

Zuletzt am 21. Novem­ber waren 120 Besu­cher bei einem Abend „Klö­nen bei Kru­chens” mit Wil­li­bert Pau­els.

Der 2016 zum ers­ten­mal im Foy­er des St. Mar­ti­nus-Stif­tes durch­ge­führ­te Emp­fang des Bür­ger­schüt­zen­ver­eins Weve­ling­ho­ven zum Ehren­abend ist es gewiß wert, den Bewoh­nern des Hau­ses auch via Bild­schirm ange­bo­ten zu wer­den. Inter­es­san­te loka­le Ereig­nis­se live zu über­tra­gen, das wäre doch was.

Wir wer­den berich­ten.

Theo Hoer

20 Sep

Auf den Spuren 2016

 

Ein Bild von Schloß Weve­ling­ho­ven auf Schloß Hohen­lim­burg“ — The­ma für die Excur­si­on 2016 mit dem Ver­ein His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven e.V.

Wegen mög­li­cher und von Pro­fis natür­li­ch ein­ge­plan­ter Behin­de­run­gen auf den Auto­bah­nen im Rechts­rhei­ni­schen geht es am 3. Sep­tem­ber schon um 9:00 Uhr am Markt­platz in Weve­ling­ho­ven los.

Wie immer ver­kürzt Theo Hoer die Fahrt durch sei­ne Berich­te über Wich­ti­ges bezie­hungs­wei­se Bemer­kens­wer­tes an der Stre­cke. Schwe­be­bahn mit Erbau­er Eugen Lan­gen, uns als Mit­be­grün­der der Zucker­fa­bri­ken Pfei­fer & Lan­gen bekannt, Fir­men­na­men wie z.B. Bay­er, Vor­werk und Ibach ste­hen für Wup­per­tal.

Den Stadt­na­men gibt es nach einer Neu­glie­de­rung aus den Groß­städ­ten Bar­men und Elber­feld und wei­te­ren Städ­ten erst seit 1930 durch Bür­ger­ent­scheid.

Tex­til­fa­bri­kan­ten­sohn Fried­rich Engels enga­giert sich in der Armen­für­sor­ge des „Elber­fel­der Sys­tem“ und der TÜV Rhein­land ent­wi­ckelt sich aus dem hier 1872 gegrün­de­ten „Dampf­kes­sel­über­wa­chungs­ver­ein“.

Die säch­si­sche Sigi­burg, heu­te Hohen­sy­burg, wird schon von Trup­pen Karl des Gro­ßen ein­ge­nom­men und grüßt hoch oben für das schnell erreich­te Hagen.

Klin­gen­schmie­de und Ham­mer­wer­ke und dann Schwer­in­dus­trie bei Klöck­ner in der Has­per Hüt­te, Stahl­wer­ke Süd­west­fa­len AG, Brandt’s Zwie­back und Vil­losa-Süßig­kei­ten sind hier über­wie­gend Ver­gan­gen­heit. Noch hat die Kalt­wal­z­in­dus­trie im 1975 ein­ge­mein­de­ten Hohen­lim­burg Stel­len­wert.

Beson­ders fällt hier am Ein­gang zu Sau­er­land und Süd­west­fa­len das Schloß Hohen­lim­burg ins Auge.

Eine gelun­ge­ne Füh­rung mit Herrn Scholz durch die­ses wahr­haft authen­ti­sche Denk­mal ver­gan­ge­ner Zei­ten mit Zukunfts­per­spek­ti­ve ist der Höhe­punkt des son­ni­gen Tages. Zwar sind Tei­le des Schlos­ses im Umbau, aber Herr Scholz hat für alle Räu­me einen Schlüs­sel.

Wir müs­sen schau­en und das Gese­he­ne irgen­wie spei­chern, Foto­gra­fie­ren ist, dafür haben wir Ver­ständ­nis, vor allem in den Umbau-und Reno­vie­rungs­be­rei­chen nicht erwünscht.

Aber das mit Span­nung erwar­te­te Gemäl­de von Schloß Weve­ling­ho­ven dür­fen wir auch elek­tro­ni­sch spei­chern. Die Über­ra­schung war groß und mün­de­te teil­wei­se in Ungläu­big­keit.

Das groß­for­ma­ti­ge Bild befin­det sich im Kon­text mit Bil­dern von Schloß Hohen­lim­burg und Rhe­da offen­sicht­li­ch vom sel­ben Maler.

Die Gra­fen, heu­te Fürs­ten von Bent­heim-Teck­len­burg waren bekannt­li­ch auch die Her­ren von Weve­ling­ho­ven, besit­zen Schloß Hohen­lim­burg noch heu­te. Lan­ge Zeit war es nicht nur stän­di­ger Wohn­sitz son­dern auch Ver­wal­tungs­sitz. Aus die­ser Zeit stam­men ver­mut­li­ch auch die Gemäl­de der Besitz­tü­mer und damit auch des Schlos­ses Weve­lingh­go­ven.

Das Weve­ling­ho­ve­ner Wap­pen im Bent­heim-Teck­len­bur­ger fin­den wir auf einer Sti­cke­rei im Haus und in Stein über einer Türe zum Neu­en Pal­las, in dem übri­gens auch ein­mal Rit­ter von Nes­sel­ro­de wohn­ten.

Spä­ter, beim Besu­ch der von den Gra­fen von Bent­heim-Teck­len­burg begrün­de­ten refor­mier­ten Kir­che unten in der Stadt, begeg­nen wir erneut dem alten Weve­ling­ho­ve­ner Wap­pen.

Viel gehört und gese­hen, viel zum Nach­den­ken und in Zukunft auch Nach­for­schen strengt an, die Ein­kehr im Haus Schle­si­er­land in Hohen­lim­burg bie­tet dazu die erwünsch­te Pau­se. Küche und Ser­vice ver­die­nen unser Kom­pli­ment, wir kön­nen die­ses Restau­rant emp­feh­len.

Weil sie am Heim­weg liegt, machen wir an der monu­men­ta­len Müngs­te­ner Brü­cke Halt und erle­ben noch ein­mal ein wenig Nost­al­gie an einem Kiosk mit Mini­golf­bahn, Zigar­ren, Ziga­ret­ten, Kaf­fee im Becher und als Süßig­keit „Wup­per­schlamm“. Ein Gruß aus frü­he­ren Zei­ten – wer weiß, wie lang noch zu erle­ben.

Punkt 19:00 Uhr, wie geplant, hält Frau Wick­lein den Rei­se­bus wie­der auf dem Markt­platz an.

Mit dem Bild vom Schloß Weve­ling­ho­ven haben wir die Beschäf­ti­gung mit dem ehe­ma­li­gen Sitz des Hau­ses Lie­ven­dahl erst begon­nen, wir haben uns erin­nert. Wenn die Erin­ne­rung über­schau­ba­rer ist, wer­den wir das „Schloß im Park an der Erft“ mar­kie­ren.

Theo Hoer

27 Jul

Einladung zur Exkursion am 3. September 2016

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,

das Gemäl­de von Schloß Weve­ling­ho­ven ist für unse­ren Besu­ch auf Schloß Hohen­lim­burg bei Hagen bereit­ge­stellt. Wie es dort hin­kommt, erfah­ren wir in einer Füh­rung mit Herrn Scholz. Wir dür­fen es natür­li­ch foto­gra­fie­ren und viel­leicht auch ein „Sel­fie“ machen.

Die­ses Weve­ling­ho­ve­ner Schloß, vor­mals Lie­ven­dahl in der Erft­schlin­ge im heu­ti­gen Stadt­park am Hem­mer­de­ner Weg, wol­len wir gemäß unse­rem Pro­gramm nach der Mot­te in die­sem Jahr in Zusam­men­ar­beit mit dem Bür­ger­schüt­zen­ver­ein dem­nächst gestal­te­ri­sch mar­kie­ren, 2017 ist dafür in Pla­nung.

Das Wap­pen der Her­ren von Weve­ling­ho­ven im Wap­pen der Gra­fen von Bent­heim fin­den wir eben­falls in der Stadt Hohen­lim­burg, näm­li­ch in der Refor­mier­ten Kir­che. Im Vor­feld von 2017 und 500 Jah­re Refor­ma­ti­on wer­den wir die­se Kir­che unter Füh­rung des ehe­ma­li­gen Bau­kirch­meis­ters Folk­ert Schu­er­hoff besich­ti­gen kön­nen. Unter dem Patro­nat der Bent­hei­mer Gra­fen erbaut, ist die Kir­che mit ihrer sehens­wer­ten baro­cken Decken­aus­ma­lung eine Beson­der­heit unter refor­mier­ten Kirch­bau­ten.

Die Müngs­te­ner Brü­cke im Ber­gi­schen Land run­det unse­re Exkur­si­on Rich­tung Sau­er­land und West­fa­len ab.

Unser Zeit­plan am Sams­tag, den 3. Sep­tem­ber 2016 ist wie folgt:

09:00 Uhr:  Abfahrt ab Weve­ling­ho­ven Markt­platz – Sei­te Ost­stra­ße
11:00 Uhr: 
Füh­rung Schloss Hohen­lim­burg
_____________mit Herrn Scholz (ca. 90 Minu­ten)
13:00 Uhr:
  West­fä­li­sche Pau­se und Ein­kehr
15:00 Uhr: 
Füh­rung Refor­mier­te Kir­che Hohen­lim­burg
_____________mit Herrn Schu­er­hoff (ca. 30 Minu­ten)
15:45 Uhr:  Rück­rei­se mit Tas­se Kaf­fee an der Müngs­te­ner Brü­cke
19:00 Uhr:  Ankunft Weve­ling­ho­ven Markt­platz

Der Teil­neh­mer­preis für Fahrt, Füh­run­gen, Ein­tritt und Tips beträgt € 29,50 für Mit­glie­der unse­res Ver­eins, Gäs­te zah­len € 32,50.

Die Anmel­dung bezie­hungs­wei­se Bestä­ti­gung für bereits notier­te Teil­neh­mer erfolgt durch Über­wei­sung des ent­spre­chen­den Betra­ges unter Betreff „Hohen­lim­burg“ auf das Ver­eins­kon­to mit der IBAN DE82 3055 0000 0093 1369 01.

Die Rei­se­grup­pe ist auf 24 Teil­neh­mer begrenzt. Bit­te bis zum 19. August über­wei­sen.

Bei Rück­fra­gen errei­chen Sie uns unter 02181–74202 oder per Mail an info@historisches-wevelinghoven.de.

Son­ni­ge Som­mer­ta­ge wünscht Ihnen bis dahin gemein­sam mit dem Vor­stand
Niko­lai Doh­len, Armin Moh­ren und Mag­da Hoer

Ihr Theo Hoer
Vor­sit­zen­der

 

(Bild­nach­weis: Schloß Hohen­lim­burg gGmbH)

03 Mai

Besichtigung der kleinen Basilika in Gohr und Jahreshauptversammlung

 

Unter sach­kun­di­ger Füh­rung von Simon Kol­be­cher besuch­ten wir das Klein­od, die Basi­li­ka St. Odi­lia in Gohr. Die Küs­te­rin Frau Mei­er hat­te für uns Votiv­ga­ben sowie his­to­ri­sche Mess­ge­wän­der und eini­ge sakra­le Gegen­stän­de der Kir­che aus­ge­stellt. Simon Kol­be­cher erzähl­te inter­es­sant zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te der klei­nen Basi­li­ka.

Dana­ch eröff­ne­te Vor­sit­zen­der Theo Hoer die sat­zungs­ge­mä­ße jähr­li­che Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Wein­zim­mer der Erftru­he. Der Bericht des Vor­stan­des lag den Mit­glie­dern mit der Weih­nachts- und Oster­post schon schrift­li­ch vor. An den Besu­ch der Aus­stel­lung „Bös deut­sch-bös evan­ge­li­sch“ in Schloss Rhe­ydt, die Füh­rung zu Baud­ri-Fens­tern und Keh­ren-Gemäl­den mit Simon Kol­be­cher in St. Ste­pha­nus Gre­fra­th wie auch die Exkur­si­on mit Füh­rung in der Zita­del­le und der Stadt Jüli­ch wur­de erin­nert.

Die Kas­se schließt mit einem klei­nen Über­schuß ab, kann Kas­sie­re­rin Mag­da Hoer berich­ten.

Am 3. Sep­tem­ber 2016 steht die Exkur­si­on nach Hohen­lim­burg an, Nähe­res folgt.

In Arbeit ist unter unse­rem Mot­to ERINNERNMARKIERENVERNETZEN die Gestal­tung einer Mar­kie­rung an der Mot­te Weve­ling­ho­ven im Zubend. Wir arbei­ten dies­be­züg­li­ch mit dem St. Mar­ti­nus­stift zusam­men, unser 2. Vor­sit­zen­der Niko­lai Doh­len plant für den Ver­ein.

Ein Teil des Mar­kie­rens und Ver­net­zens fin­det hier auf unse­rer Inter­net­sei­te statt, die von Geschäfts­füh­rer Armin Moh­ren aktu­ell und gekonnt gepflegt wird.

Das Pro­gramm 2017 wird wie­der eine klei­ne­re Akti­on im Früh­jahr in Ver­bin­dung mit der Jah­rens­haupt­ver­samm­lung und die nun schon tra­di­tio­nel­le Exkur­si­on am ers­ten Sams­tag im Sep­tem­ber umfas­sen. Beliebt­heit erfah­ren spon­ta­ne Ange­bo­te aus der nähe­ren Umge­bung, das wird von den Mit­glie­dern wei­ter­hin befür­wor­tet.

Nach der Mot­te im Zubend wird sich der Ver­ein gemein­sam mit dem Bür­ger-Schüt­zen-Ver­ein mit der Mar­kie­rung des in alten Plä­nen „Burg“ genann­ten Schloß Weve­ling­ho­ven vor­mals Lie­ven­dahl und dem davon noch zeu­gen­den Boden­denk­mal im Stadt­park Weve­ling­ho­ven befas­sen.

10 Feb

Einladung zur Exkursion am 27. April 2016

Lie­be Mit­glie­der und Freun­de unse­res Ver­eins,

am Mitt­wo­ch, den 27. April 2016 geht es „Über die Flu­ren in die Nach­bar­schaft“ wie­der wei­ter. Ein sakra­les Klein­od im Rhein-Kreis ist dann für eine gute Stun­de unser Ziel.

Simon Kol­be­cher hat uns im ver­gan­ge­nen Jahr ger­ne zu Baud­ri-Fens­tern und Keh­ren-Gemäl­den in St. Ste­pha­nus in Gre­fra­th geführt und freut sich, uns auch 2016 zu sehen.

Jetzt ist es die klei­ne Basi­li­ka in Gohr, deren ers­te Ursprün­ge wohl im 11. Jahr­hun­dert lie­gen und deren Patro­nin die Hei­li­ge Odi­lia aus dem Elsaß ist. Die gut erhal­te­nen ursprüng­li­chen ein­fa­chen roma­ni­schen Stil­ele­men­te beein­dru­cken die Besu­cher noch heu­te.

Mit Odi­lia, die für gutes Sehen bzw. die Gesund­heit der Augen zustän­dig ist, wird vor Ort sicher eine vor­christ­li­che Tra­di­ti­on aus anti­ker Zeit fort­ge­setzt. Hin­wei­se auf bereits vor­christ­li­che Bedeu­tung gibt es auch in der nähe­ren Umge­bung von Sankt Lam­ber­tus Ram­ra­th und Sankt Wil­li­bror­dus Wel­chen­berg.

Noch heu­te betei­li­gen sich vie­le Gläu­bi­ge aus unse­rer Hei­mat an der schon im 13. Jahr­hun­dert ein­set­zen­den Wall­fahrt zur Hl. Odi­lia. Wer will, betrach­tet unse­ren Besu­ch für sich ein­fach auch als ein wenig Wall­fahrt.

Auf jeden Fall freu­en wir uns auf Simon Kol­be­cher und eine Begeg­nung mit 1000 Jah­ren Hei­mat und mit der Hei­li­gen Odi­lia in Gohr am 27. April. Wir tref­fen uns um 18:00 Uhr an St. Odi­lia in Gohr (Navi-Adres­se: Kirch­platz 6A in 41542 Dor­ma­gen).

Nach dem Besu­ch in St. Odi­lia tref­fen wir uns um 20:00 Uhr in der Erftru­he in Weve­ling­ho­ven zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Die Tages­ord­nung dazu erhal­ten Sie Anfang April.

Auf die Begeg­nung mit Ihnen in Gohr und Weve­ling­ho­ven freu­en sich

Theo Hoer – Vor­sit­zen­der
Niko­lai Doh­len – 2. Vor­sit­zen­der
Armin Moh­ren – Geschäfts­füh­rer
Mag­da Hoer – Finan­zen

Bei Fra­gen und Anmel­dung errei­chen Sie uns wie gehabt hier.

P.S.: Das Foto ist dem Wiki­pe­dia-Arti­kel zu St. Odi­lia ent­nom­men.

29 Jan

Alles vexiert” im Clemens-Sels-Museum

 

Bert Ger­res­heim — Alles vexiert

His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven e. V. in der Aus­stel­lung und die per­sön­li­che Begeg­nung im La Ver­na Pro­to­koll

Mehr als 200 Expo­na­te hat Bert Ger­res­heim selbst für die Aus­stel­lung aus­ge­sucht, die Muse­ums­lei­te­rin Dr. Uta Hus­mei­er-Schir­litz zu fünf Grup­pen zusam­men­ge­fasst hat. Por­träts, Tor­si, Monu­men­te, Bil­der und Gro­tes­ken – „alles vexiert”.

Die Aus­stel­lung in der zwei­ten Eta­ge ist ein Rund­gang durch Ger­res­heims Schaf­fen. Schon in der Schul­zeit lern­te er Otto Pan­kok ken­nen, aber den­no­ch: „Pries­ter oder zur Post gehen” – das waren sei­ne beruf­li­chen Mög­lich­kei­ten. Pries­ter in einem Orden wäre er ger­ne gewor­den – „aber dann kamen die Irren die­ser Welt dazwi­schen”. Die Nähe zum Chris­ten­tum hat sich sein Leben lang gehal­ten.

Ande­re Künst­ler hat­ten Ein­fluss auf ihn und sein Schaf­fen. Der bel­gi­sche Maler James Ensor gehört dazu. Über ihn und mit ihm hat der Düs­sel­dor­fer zig­fach gear­bei­tet: Die Büs­te von „James Ensor mit Palet­ten­hut” ist ein Bei­spiel, eben­so das „Oos­ten­der Stun­den­buch”, des­sen Ori­gi­nal­zeich­nun­gen er dem Cle­mens Sels-Muse­um geschenkt hat. Ensors Mal­kunst zog ihn schon in sei­ner Stu­di­en­zeit ins Neus­ser Haus. Ger­res­heim erin­nert sich an Irm­gard Feld­haus, die ihn eines Tages ansprach und neu­gie­rig frag­te, was ein so jun­ger Mann wie er so oft in ihrem Muse­um mach­te…

Das war, wenn man so will, der Beginn einer tie­fen Freund­schaft zu die­sem Haus, dem jetzt mit Dr. Uta Hus­mei­er-Schir­litz die vier­te Frau vor­steht: „Was einen gro­ßen Unter­schied zu männ­li­ch geführ­ten Muse­en macht”, sagt Ger­res­heim, „denn Frau­en hel­fen uns, sehr viel umsich­ti­ger mit allem umzu­ge­hen.”

Vexiert und bewegt fuh­ren wir am 28. Janu­ar zurück nach Hau­se, wer­den sicher an unse­re hin­zu­ge­won­ne­nen Ein­drü­cke ger­ne und häu­fig zurück­den­ken.

Weni­ge Stun­den spä­ter dann die per­sön­li­che Begeg­nung mit Bert Ger­res­heim. Mode­rie­rend beglei­tet von Frau Hus­mei­er-Schir­litz erzählt der Künst­ler im Gar­ten­saal des Muse­ums über sei­ne 66 Vexier­bil­der zu Franz von Assi­si. Eine span­nen­de Stun­de mit einem Visio­när.

Gespannt sind wir auf sei­ne aktu­el­le Schöp­fung „Mut­ter Ey”. Das Denk­mal wird bald im neu­en Andre­as-Quar­tier in Düs­sel­dorf zu sehen sein.