Satzung

Sat­zung des Ver­eins „His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven e.V.“
(aktu­el­le Fas­sung vom 14. Juli 2007)

 

Ver­eins­sat­zung

Zwi­schen den Unter­zeich­nern (im Fol­gen­den „Mit­glie­der“ genannt) wird fol­gen­de Ver­ein­ba­rung getrof­fen:

§ 1 Name und Sitz des Ver­eins

Der Name des Ver­eins lau­tet „His­to­ri­sches Weve­ling­ho­ven“.

Der Ver­ein wird nach sei­ner Grün­dungs­ver­samm­lung beim Regis­ter­ge­richt (Amts­ge­richt Gre­ven­broich) in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen mit dem Zusatz „e.V.“.

Mit der Ein­tra­gung erhält der Ver­ein die Rechts­stel­lung einer juris­ti­schen Per­son.

Sitz des Ver­eins ist die Stadt Gre­ven­broich (Stadt­teil Weve­ling­ho­ven).

§ 2 Auf­ga­ben des Ver­eins

Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­li­ch und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwecke“ der Abga­ben­ord­nung.

Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung des Kul­tur-, Land­schafts- und Denk­mal­schut­zes inner­halb der Gren­zen der ehe­ma­li­gen Stadt Weve­ling­ho­ven.

Der Sat­zungs­zweck wird ver­wirk­licht ins­be­son­de­re durch Erhal­tung. Instand­set­zung bzw. Erwerb und Nut­zung von his­to­ri­schen Bau­ten, Boden­denk­mä­lern oder Land­stri­chen sowie deren (Wie­der-) Her­stel­lung für die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit. Fer­ner sol­len die Erstel­lung eines his­to­ri­schen Lehr­pfa­des sowie die Erfas­sung bzw. der Erwerb von his­to­ri­sch wert­vol­len Gegen­stän­den (Tür­bal­ken, Türen, Holz-/Stahl-/Kupferstichen, Foto­gra­fi­en, Boden­fun­den, usw.) und die Ein­rich­tung eines Hei­mat­mu­se­ums im Mit­tel­punkt der Ver­eins­ar­beit ste­hen.

Der Ver­ein ver­folgt gemein­nüt­zi­ge Zwecke. Die Abzugs­fä­hig­keit von Spen­den, die dem Ver­ein zuge­wen­det wer­den, rich­tet sich nach den jewei­li­gen steu­er­recht­li­chen Vor­schrif­ten.

§ 3 Selbst­lo­sig­keit

Der Ver­ein ist selbst­los tätig; er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwecke. Daher gilt er als Ide­al­ver­ein im Sin­ne des Bür­ger­li­chen Gesetz­bu­ches.

§ 4 Mit­tel­ver­wen­dung

Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwecke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins.

§ 5 Unei­gen­nüt­zig­keit

Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.

§ 6 Mit­glied­schaft

Die Mit­glied­schaft steht grund­sätz­li­ch jedem frei, der sich der Sat­zung und den Zie­len des Ver­eins ver­pflich­tet.

Über die Auf­nah­me ent­schei­det der Vor­stand. Bei einer Ableh­nung durch den Vor­stand ist die­ser nicht zur Mit­tei­lung der Grün­de ver­pflich­tet.

Den Ver­eins­mit­glie­dern ste­hen die Ein­rich­tun­gen des Ver­eins offen.

§ 7 Höhe des Mit­glieds­bei­trags

Der Jah­res­bei­trag rich­tet sich nach der von der Mit­glie­der­ver­samm­lung geson­dert erlas­se­nen Bei­trags­ord­nung. Eine Auf­nah­me­ge­bühr wird nicht erho­ben.

Mit­glie­der, die über den Schluss des Ver­eins­jah­res hin­aus mit der Zah­lung ihrer Mit­glieds­bei­trä­ge im Ver­zu­ge sind, wer­den an ihre Zah­lungs­pflicht erin­nert. Zah­lungs­un­wil­lig­keit führt zum Aus­schluss aus dem Ver­ein, wenn der Vor­stand einen ent­spre­chen­den Beschluss fasst. Zah­lungs­un­fä­hig­keit auf­grund einer Not­la­ge führt zur Stun­dung der Bei­trä­ge, aus­nahms­wei­se auch zum Erlass. Die Ent­schei­dung trifft der Vor­stand.

§ 8 Ende der Mit­glied­schaft / Kün­di­gung / Aus­schluss aus dem Ver­ein

Die Mit­glied­schaft endet zum Jah­res­schluss, wenn die Kün­di­gung bis zum 30. Sep­tem­ber eines Jah­res dem Vor­stand in Schrift­form vor­liegt.

Die Mit­glied­schaft endet wei­ter durch Aus­schluss gemäß Vor­stands­be­schluss.

Aus­nahms­wei­se endet die Mit­glied­schaft durch Kün­di­gung zum Ablauf eines Kalen­der­vier­tel­jah­res, wenn das Ver­eins­mit­glied auf­grund eines Arbeits­platz­wech­sels oder einer Ver­set­zung ver­zieht und daher sei­ne Auf­ga­ben als Mit­glied nicht mehr wahr­neh­men kann.

Ein Aus­schluss mit sofor­ti­ger Wir­kung ist aus­nahms­wei­se zuläs­sig, wenn ein beson­ders schwe­rer Fall ver­eins­schä­di­gen­den Ver­hal­tens dem Vor­stand einen wich­ti­gen Grund zur frist­lo­sen Kün­di­gung gibt.

§ 9 Ver­eins­or­ga­ne

Die Orga­ne des Ver­eins sind die ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung und der Vor­stand.

§ 10 Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung

Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det jeweils im ers­ten Quar­tal eines Jah­res statt. Ein­ge­la­den wird durch Bekannt­ma­chung in der Tages­pres­se min­des­tens drei Wochen vor dem Ver­samm­lungs­tag.

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung beschließ über die Geneh­mi­gung der Jah­res­rech­nung, die Ent­las­tung des Vor­stan­des, die Neu­wahl des Vor­stan­des, Anträ­ge auf Sat­zungs­än­de­run­gen ein­schließ­li­ch des Antrags auf Auf­lö­sung des Ver­eins.

Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung erge­hen mit der Stim­men­mehr­heit der anwe­sen­den Mit­glie­der. Sat­zungs­än­de­run­gen bedür­fen einer Drei­vier­tel­mehr­heit der Anwe­sen­den, des­glei­chen ein Beschluss über die Auf­lö­sung des Ver­eins.

Über den Abstim­mungs­mo­dus (offe­ne oder gehei­me Stimm­ab­ga­be) ent­schei­det der Antrag min­des­tens eines erschie­ne­nen Mit­glie­des auf eine even­tu­el­le gehei­me Abstim­mung.

§ 11 Der Vor­stand

Der Vor­stand lei­tet den Ver­ein und ver­tritt ihn gericht­li­ch und außer­ge­richt­li­ch in allen Ver­eins­an­ge­le­gen­hei­ten.

Der Vor­stand besteht aus dem 1. Vor­sit­zen­den, dem 2. Vor­sit­zen­den, dem Schrift- und Geschäfts­füh­rer sowie dem Kas­sie­rer.

Der Ver­ein wird gericht­li­ch und außer­ge­richt­li­che durch den 1. Vor­sit­zen­den und ein wei­te­res Vor­stands­mit­glied ver­tre­ten. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann fest­le­gen, dass Rechts­hand­lun­gen, die den Ver­ein im Ein­zel­fall mit mehr als € 100,- ver­pflich­ten wür­den, nur nach vor­he­ri­ger Zustim­mung durch den Vor­stand vor­ge­nom­men wer­den dür­fen.

Die Vor­stands­mit­glie­der wer­den erst­mals nach einer Amts­dau­er von drei Jah­ren neu gewählt.

§ 12 Bei­rat des Ver­eins

Der Vor­stand kann der Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­schla­gen, zu sei­ner Ent­las­tung und Ergän­zung einen Bei­rat aus der Mit­te der Ver­eins­mit­glie­der zu schaf­fen. Der Bei­rat hat kei­ne Ver­tre­tungs­be­fug­nis.

§ 13 Auf­lö­sung und Zweck­weg­fall

Wird gemäß den Bestim­mun­gen die­ser Sat­zung die Auf­lö­sung des Ver­eins beschlos­sen, so gel­ten die Vor­sit­zen­den als Liqui­da­to­ren. Für die Durch­füh­rung ihrer Auf­ga­ben gel­ten die Bestim­mun­gen der §§ 47 ff. BGB.

Bei Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwecke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins in ers­ter Instanz an eine Kör­per­schaft öffent­li­chen Rechts, die als Stif­tungs­zweck den Denk­mal­schutz ver­folgt, ver­tre­ten durch die Geschäfts­füh­rung, die es unmit­tel­bar und aus­schließ­li­ch für die Zwecke des Ver­eins zu ver­wen­den hat oder eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder eine ande­re steu­er­be­güns­tig­te Kör­per­schaft zwecks Ver­wen­dung für Kul­tur- und Hei­mat­pfle­ge inner­halb der Gren­zen der ehe­ma­li­gen Stadt Weve­ling­ho­ven.

§ 14 Gebo­re­ne Mit­glie­der

Die fol­gen­den natür­li­chen und juris­ti­schen Per­so­nen sind gebo­re­ne Mit­glie­der des Ver­eins:

  1. Der Pfar­rer der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Mar­ti­nus Weve­ling­ho­ven
  2. Der Pas­tor der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Weve­ling­ho­ven
  3. Der Prä­si­dent des Bür­ger-Schüt­zen-Ver­eins Weve­ling­ho­ven 1924 e.V.
  4. Der Bür­ger-Schüt­zen-Ver­ein Weve­ling­ho­ven 1924 e.V., ver­tre­ten durch den Vize­prä­si­den­ten

Die­se Mit­glie­der sind von der Auf­brin­gung des Mit­glieds­bei­tra­ges ent­bun­den. Es steht ihnen jedoch frei, den laut § 7 der Sat­zung oder laut einer sepa­rat von den Mit­glie­dern ver­ab­schie­de­ten Bei­trags­ord­nung jeweils gül­ti­gen Mit­glieds­bei­trag an den Ver­ein zu ent­rich­ten.

§ 15 Inkraft­tre­ten der Sat­zung

Die­se Sat­zung tritt in Kraft, wenn der Ver­ein in das Ver­eins­re­gis­ter beim Amts­ge­richt Gre­ven­broich ein­ge­tra­gen ist.

 

Gre­ven­broich-Weve­ling­ho­ven, den 14. Dezem­ber 2007

Für den Ver­ein

gez. der Vor­stand

  • Hans-Theo Hoer, 1. Vor­sit­zen­der
  • Niko­lai Doh­len, 2. Vor­sit­zen­der
  • Mari­na Schä­fer, Kas­sie­re­rin
  • Peter Theo Schä­fer, Geschäfts­füh­rer